Deckeneinbau Leinwand – Bündiger Einbau in abgehängte Decken

Deckeneinbau Leinwand

Eine Deckeneinbau-Leinwand ist eine Motorleinwand, deren Gehäuse bündig in eine abgehängte Decke oder einen Deckendurchbruch integriert wird. Im eingefahrenen Zustand ist die Leinwand vollständig unsichtbar – nur ein schmaler Schlitz bleibt sichtbar, aus dem das Tuch bei Bedarf nach unten ausfährt. Diese Lösung vereint den höchsten ästhetischen Anspruch mit dem Komfort einer elektrischen Leinwand.

Wie funktioniert eine Deckeneinbau-Leinwand?

Das Leinwandgehäuse wird in der Rohbauphase oder nachträglich in eine abgehängte Decke eingelassen. Spezielle Einbaurahmen (Einbausets) ermöglichen einen bündigen Abschluss mit der Deckenoberfläche. Eine Klappe oder ein Schlitz öffnet sich beim Ausfahren automatisch. Die Steuerung erfolgt wie bei einer Standard-Motorleinwand per Fernbedienung, Wandschalter oder 12V-Trigger.

Für wen eignet sich eine Deckeneinbau-Leinwand?

Architektonisch anspruchsvolle Räume: In Wohnräumen, in denen ein sichtbares Leinwandgehäuse an der Decke stört, bietet die Deckeneinbau-Lösung die eleganteste Alternative. Die Leinwand ist bei Nichtgebrauch vollständig unsichtbar.

Konferenzräume und Boardrooms: In repräsentativen Räumen ist ein sichtbares Gehäuse an der Decke oft unerwünscht. Die Deckeneinbau-Leinwand fügt sich nahtlos in die Raumarchitektur ein und erscheint nur bei Bedarf.

Neubauten und Renovierungen: Die ideale Gelegenheit für eine Deckeneinbau-Lösung ist die Planungsphase eines Neubaus oder einer Renovierung mit abgehängter Decke. Der Einbaurahmen kann dann direkt in die Deckenkonstruktion integriert werden.

Worauf Sie bei der Planung achten sollten

Deckenhöhe und -konstruktion: Die abgehängte Decke muss ausreichend Tiefe für das Leinwandgehäuse bieten (typisch 10–15 cm). Die Tragfähigkeit der Decke muss für das Gewicht des Gehäuses ausgelegt sein.

Stromanschluss: Wie bei jeder Motorleinwand wird ein 230V-Anschluss in Deckennähe benötigt. Dieser sollte in der Bauphase eingeplant werden. Alternativ bietet die Motorleinwand mit Batterie eine kabellose Lösung – allerdings ohne Deckeneinbau-Option.

Tuchtyp: Für Deckeneinbau-Leinwände gelten die gleichen Empfehlungen wie für Standard-Motorleinwände: mattweißes Tuch für abgedunkelte Räume, Kontrasttuch für helle Räume, Tension-Varianten für optimale Planlage bei großen Bildbreiten.

Einbausets: Celexon bietet für die Expert-Serie spezielle Deckeneinbausets an, die einen professionellen, bündigen Abschluss mit der Deckenoberfläche ermöglichen. Die Sets sind auf die Gehäusemaße der jeweiligen Leinwandgröße abgestimmt.

Die Planung einer Deckeneinbau-Leinwand erfordert genaue Abstimmung zwischen Leinwandgröße, Deckenkonstruktion und Elektroinstallation. Kontaktieren Sie uns frühzeitig in der Planungsphase – wir beraten Sie zu den passenden Maßen und Einbausets.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Deckeneinbau-Leinwand nachträglich einbauen?

Ja, sofern eine abgehängte Decke vorhanden ist oder nachgerüstet werden kann. Der Deckendurchbruch muss die Gehäusemaße aufnehmen können (Breite + ca. 5 cm Einbaurahmen auf jeder Seite, Tiefe ca. 10–15 cm). Ein Stromanschluss in der Decke ist erforderlich.

Was ist der Unterschied zu einer normalen Motorleinwand?

Technisch sind Deckeneinbau- und Standard-Motorleinwände identisch – gleicher Motor, gleiches Tuch, gleiche Steuerung. Der Unterschied liegt ausschließlich in der Montage: Standard-Motorleinwände werden sichtbar an Wand oder Decke montiert; Deckeneinbau-Leinwände verschwinden bündig in der abgehängten Decke.

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