Beamer Lexikon

 

AccuBlend (TM)

Die Advanced AccuBlend-Technik löst automatisch die Abweichung in der Auflösung zwischen der Datenquelle und den von Ihnen projizierten Bildern auf. Mit Advanced AccuBlend können Sie beispielsweise im SVGA-Format mit SXGA-Daten projizieren. Mit derselben Technik werden Zoomansichten geglättet. Darüber hinaus schützen spezielle Algorithmen den Text und dünne horizontale Linien bei der Komprimierung. Sie gewinnen Leistung hinzu, ohne etwas anderes einzubüßen

 

ANSI - Lumen

Abkürzung für American National Standards Institute. ANSI ist eine amerikanische Organisation (Mitglied der ISO), die einheitliche Regelungen/Normen erstellt und deren Einhaltung überwacht. ANSI-Standards sind weltweit anerkannt.

In der Projektionstechnik sind insbesondere die Normen für die Berechnung der Bildhelligkeit in Lumen interessant. Bei diesem Verfahren wird auf der Leinwand nach definierten Normvorschriften (ANSI) die Lichtreflexion von 9 Punkten gemessen und daraus der mathematische Durchschnittswert ermittelt. Je größer der Wert, desto heller das projezierte Bild. Lumen=Lux/m2

 

Artefakt

Störung in einem Digitalsignal, die durch Kompression oder Digitalisierung entsteht. Sichtbar als Bildfehler Treppen, Farbblöcke oder Farbflimmern, in Tonsignalen Nebengeräusche wie Zirpen und Klicken.

 

Auflichtprojektion

 = Reflexion. Projektor und Betrachter sind vor der Lichtbildwand plaziert. Durch unterschiedliche Oberflächen ergeben sich unterschiedliche Reflexionen (siehe auch Bildwandtyp).

 

Augenhöhe

 Vertikalter Abstand der Augen eines Betrachters in vorgegebener Körperhaltung zum Fußboden oder zu der horizontalen Bodenfläche auf der der Betrachter steht oder sitzt. Die Augenhöhe ist durch ergonometrische Untersuchungen bestimmt und beträgt im Mittel bei sitzender Betrachtung hA = 1,2 m – 1,25 m und bei stehender Betrachtung hA = 1,7 m – 1,75 m.

 

Auflösung

Digitale Bilder setzen sich aus einer Anzahl von Einzelpunkten zusammen, die je nach Grafikkarte und Software variiert. Die Auflösung wird in Pixel angegeben: Breite x Höhe. Die bekanntesten Standards sind:

VGA 640 x 480 Bildpunkte
SVGA 800 x 600 Bildpunkte
XGA 1024 x 768 Bildpunkte
VideoHD 1280 x 720 Bildpunkte
SXGA 1280 x 1024 Bildpunkte
WSXGA 1440 x 900 Bildpunkte
UXGA 1600 x 1280 Bildpunkte
WSXGA+ 1680 x 1050 Bildpunkte
VideoHD 1920 x 1080 Bildpunkte
WUXGA 1920 x 1200 Bildpunkte
WQXGA 2560 x 1600 Bildpunkte
4K Panel 4096 x 2160 Bildpunkte

 

Ausleuchtung

Gleichmäßige Beleuchtungsverteilung auf Projektionsvorlagen oder Bildwänden. Es wird die Helligkeit in der Bildmitte mit der Helligkeit am Rand des Bildes verglichen. Je höher der angegebene Wert (in %), desto gleichmäßiger ist das Bild ausgeleuchtet. Ab etwa 75 % spricht man von guten Werten.

 

Autofokus-Einstellung

Einrichtung am Projektor, die ein automatisches Einstellen der Schärfe ermöglicht, nachdem bei festgelegtem Projektionsabstand eine Grundeinstellung für die Bildschärfe manuell vorgenommen wurde.

 

Auto-Power-Off

Das Gerät stellt sich nach einer vorgegebenen Zeit ohne Signalempfang automatisch ab. Die Zeitspanne kann bei vielen Geräten bestimmt werden.

 

Autoscan

Die Funktion synchronisiert den Daten-Video-Projektor selbsttätig mit dem Bildschirm-Modus des Rechners und korrigiert dabei Tracking (Bildbreite) und H-Phase (Feinjustage bei optimaler Bildbreite).

 

Bandbreite

Die Bandbreite wird in MHz angegeben. Sie bezeichnet die Geschwindigkeit, in der Daten in Form von Bits je Zeiteinheit über ein Medium, z.B. einen Daten-Video-Projektor, übertragen werden können.

 

Beamer

Auch Videobeamer,  Videoprojektor, Datenbeamer, Datenprojektor oder einfach Projektor genannt. Gerät zur Projektion von Filmen, Computer-Spielen oder Daten auf eine Lichtbildwand, insbesondere für Heimkino, Präsentationen und Großveranstaltungen. Man unterscheidet zwischen Röhren-, LCD- und Mikrospiegel (DLP) Projektoren.

 

Beleuchtungsstärke

Maß für das auf eine beleuchtete Fläche aufallende Licht. Einheit der Beleuchtungsstärke ist Lux. Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter gemessen. Siehe auch ANSI Lumen

 

Betrachtungsabstand

Der Mindestabstand zur Leinwand sollte das 1,5 fache der Bildbreite betragen. Die maximale Entfernung sollte das 6 fache der Bildbreite nicht überschreiten.

 

Bildwiederholfrequenz

Diese Frequenz wird in Hertz (Hz) gemessen. Sie gibt die Anzahl der Bilder an, die pro Sekunde aufgebaut werden können. Daten-Video-Projektoren haben ihre eigene Bildwiederholfrequenz. Die Angaben in Prospekten beziehen sich daher in der Regel auf die Signalfrequenz des Rechners / der Videoquelle, die der Projektor umwandeln kann. Je höher die Hertz-Zahl desto besser und ruhiger die Bildwiedergabe.

 

Bildqualität

Die Bildqualität eines Videoprojektors setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den folgenden Eigenschaften schenken: Farbwiedergabe, Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Ausleuchtung.

 

Blickfeld

Die Augen des Menschen können in etwa in einem Winkel von 40 Grad nach links und rechts Informationen schnell aufnehmen, ohne dabei den Kopf zu bewegen. Dies ist insbesondere für ein ermüdungsfreies und angenehmes “Heimkinofeeling” zu beachten. Leinwandgröße und Betrachtungsabstand sind wichtige Einflussgrößen.

 

Blu Ray Disk

Nachfolger der DVD. Statt wie bei CD und DVD werden die Disks mit blauem Laser abgetastet, das ermöglicht noch feinere Datenstrukturen und resultiert in einer größeren Speichermenge. Die Blu-Ray-Disk fasst ca. 27GB an Daten. Die Blu-ray Disc (BD) ist neben der HD DVD ein Nachfolger der DVD. Die Blu-ray Disc gibt es in drei Varianten: Als nur lesbare BD-ROM (Nachfolger der DVD-Video), als wiederbeschreibbare BD-RE (Nachfolger der DVD±RW) und als einmal beschreibbare Variante BD-R (Nachfolger der DVD-R).

Die Spezifikationen für die Blu-ray Disc wurden von den Unternehmen der Blu-ray Group, Matsushita, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp, und Samsung definiert. Dieser Gruppe schlossen sich dann noch die Unternehmen Dell, Hewlett-Packard und Apple an.

Für die Blu-ray Disc ist wie für die HD DVD der Kopierschutz Advanced Access Content System (AACS) vorgesehen. Auch Sonys neue Spielkonsole PlayStation 3 wird über ein Blu-Ray-Laufwerk verfügen. Sie kann neben Spielen auch Filme in diesem Format wiedergeben. Sehen Sie hierzu auch unsere gesonderten Seiten zu HD-TV und der Playstation 3.

 

Brennweite

Eine der Hauptkenngrößen eines Objektivs. Normalobjektiv: Entspricht annähernd dem Bildwinkel des menschlichen Auges. Eine Brennweite von 50 mm wird als Normalobjektiv bezeichnet.Der Abstand zwischen Objektiv und Brennebene (Brennweite) entspricht der Diagonale der Brennebene Weitwinkelobjektiv: Der Blickwinkel ist größer als der eines Normalobjektivs und es lässt sich auf kürzere Abstände scharfstellen. Die Brennweite ist kürzer als ein Normalobjektiv. Weit verbreitet sind Weitwinkelobjektive mit einer Brennweite von 22 mm-28 mm.Teleobjektiv: Der Blickwinkel ist kleiner als der eines Normalobjektivs (Fernglasprinzip) und lässt sich auf weitere Abstände scharfstellen.Die Brennweite ist länger als ein Normalobjektiv. Weit verbreitet sind Teleobjektive mit einer Brennweite von 70 mm-210 mm.

 

Booster

Ein  Booster gestattet den gleichzeitigen Anschluß von einem oder mehreren Beamern an eine Bildquelle (DVD etc.). Das Signal kann zusätzlich verstärkt werden, so dass Kabeldistanzen bis etwa 40 m überbrückt werden können. Weiterleitung des Signals in Echtzeit

 

Bluetooth

Neuere Technik zur kabellose Übertragung von Daten über kurze Entfernungen. Die Technik kann im Prinzip auch für Beamer eingesetzt werden, ist jedoch noch nicht ausgereift für den Einsatzzweck. Übertragung in Echtzeit nicht möglich.

 

Bildformate

Vollbild: (4:3) das typische TV-Bildformat. Vollbildvariante: (1,54:1) typisches Format der Kino-/TV-Coproduktionen. TV-Widescreen: (16:9) TV-Standard Pal-Plus, optimal bei 16:9 Fernseher  - DVD Filme.Widescreen: (1,85:1) gemäßigtes Widescreen, bei 16:9 TV werden 96% des TV-Screens genutzt.Cinemascope: (2,35:1) das breiteste Kinoformat (bei 4:3 TV Screen:56% bei 16:9 TV:75%)

 

Bildfrequenz

siehe Bildwiederholfrequenz

 

Bildpunkt

auch Pixel. Der Bildpunkt  ist das kleinste quadratische Anzeigeelement eines Bildes, dem eine unabhängige Farbe zugeordnet werden kann. (Man stelle sich sinngemäß einen Milimeterraster vor, in dem die Quadrate unterschiedlich farbig ausgefüllt sind

 

Bildauflösung

Die  Bildauflösungf bezeichnet die Anzahl der Pixel (Bildpunkte) pro Längeneinheit (Inch = Zoll). Siehe auch Auflösung.

 

Cinch

Cinch-Verbindungen werden für Ton- und Bildübertragungen genutzt. Die Cinch-Buchse ist oft mit einem gelben Ring markiert. Die Anschlüsse für den linken/rechten Tonkanal sind in der Regel weiß bzw. rot.

 

Curtain

Der Bildschirminhalt kann teilweise oder komplett abgedeckt werden. So kann sich der Zuschauer auf das wesentliche konzentrieren.

 

Digital Zoom

Ein Begriff aus der Daten-Video-Projektion. Mit der Fernbedienung oder über eine externe Steuereinheit kann der Anwender einen Ausschnitt des Projektionsbildes elektronisch vergrößern.

 

Dezibel  dB

Dezibel ist die Einheit für den Schalldruckpegel und gibt den physikalischen Druck der Schallwellen an. Da sich der Schalldruck des hörbaren Schalls von "gerade noch hörbar" bis zur Schmerzgrenze über 13 Zehnerpotenzen erstreckt, hat man für den Schalldruck eine logarithmische Größe, den Schalldruckpegel, eingeführt. Das klingt und ist auch etwas kompliziert, daher ein paar Beispiele:Art des Geräuschs mit Schalldruckpegel in dB : Leise Musik, Rauschen von Blättern, Wohnraum bei geschlossenem Fenster 40 dB; normale Sprache 65 dB; PKW, Großraumbüros 70dB; verkehrsreiche Straße80 dB; schwerer LKW 90dB; Rockkonzert 110 dB; Presslufthammer 120 dB; Düsenflugzeug in 100 m Entfernung 125db; Schmerzgrenze 130 dB

 

DCDI

siehe Faroudja Linedoubler

 

Deckenhalter

Halterung für die Montage des Projektors an der Decke = Deckenprojektion. Wir liefern Ihnen Universal Deckenhalterungen für alle Beamer.

 

De-Interlacer

Mit De-Interlacer bezeichnet man einen Linedoubler, der Halbbilder in Vollbilder wandelt.

 

Digital Active Resizing (DAR)

Besondere Anforderungen werden an die optimale Wiedergabe unterschiedlicher Auflösungen gestellt: Aufgrund der Vielzahl möglicher Eingangssignale muss ein Projektor über seine eigene optimale Auflösung hinaus sowohl höhere, als auch niedrigere Auflösungen in bester Qualität darstellen können, damit ein vielseitiger Einsatz gewährleistet ist. Ein Bild mit einer Auflösung von 1.600 x 1.200 (UXGA) Punkten beispielsweise kann auf das XGA-Raster heruntergerechnet werden. Das erfolgt bei vielen Geräten einfach durch das Weglassen bestimmter Zeilen und Spalten und dieser Informationsverlust führt zwangläufig zu einer schlechteren Bildqualität. Verfahren wie die EPSON DAR-Technologie (Digital Advanced Resizing) ermöglichen statt der Unterdrückung eine Neuberechnung von Zeilen durch intelligente Algorithmen. Ähnliches gilt für die Darstellung höherer Auflösungen. Wird ein VGA-Signal ohne entsprechende Kantenglättungsverfahren auf das XGA-Raster heraufgerechnet, ist das Ergebnis ein grobkörniges Bild. Optimierungsverfahren wie die DAR-Technologie sind insbesondere für eine qualitativ hochwertige Darstellung von Video-Bildern relevant.

 

Dithering

Verfahren, bei dem benachbarten Bildpunkten eine Zwischenfarbe zugewiesen wird. Es werde mehr Farben simuliert, als vorhanden sind.

 

DVI

Digitale (Grafik) Schnittstelle. Die Daten werden nicht analog sondern digital übertragen. Daraus resultiert eine verlustfreie Übertragung und optimale Bildeinstellung bzw. Synchronisation.

 

DRIT

Digital Realized Interpolation Technology von SANYO. Digitales Kompressions- bzw. Expansionsverfahren für vollformatige Darstellung.

 

DLP

DLP steht für Digital Light Processing™. Es ist eine digitale, reflektive Technologie, die von Texas Instruments entwickelt wurde. Dieses System basiert auf dem DMP-Chip (Digital Micromirror Device) der für jedes Pixel ein bewegten Spiegel bereitstellt. Die DLP-Technik stellt eine der interessantesten Entwicklungen in der Projektortechnik der letzten Jahre dar. Kernbauteil dieser Projektoren ist ein Mikrochip (DMD=Digital Mirror Device) auf dem gut 500.000 winzige Spiegel mit den Maßen 16 x 16 Mikrometer aufgebracht sind. Jeder dieser Spiegel ist zur Wiedergabe eines Pixels auf der Leinwand nötig und kann bis zu 1000 mal pro Sekunde durch elektrische Impulse gekippt werden. Je nach Stellung des Spiegels gelangt mal mehr, mal weniger Licht auf die Leinwand Digitale Projektion bietet eine Abbildungs- qualität, die höchsten Ansprüchen genügt. Dazu gehören natürliche Farben, gleichmäßige Bilddarstellung. Daten werden ohne Farbkonvergenz-Probleme dargestellt, da die Technologie mit einem Bildgeber auskommt.

 

Dolby Surround

Dieses Raumklangverfahren wurde von dem Amerikaner Ray Dolby entwickelt. Es ist ein System, das mit 5 Lautsprechern arbeitet. Die Lautsprecher sind vor und hinter dem Hörplatz aufgestellt. Ein Decoder oder ein entsprechender Verstärker ordnet die Signale den Lautsprechern richtig zu.

 

DVD

Digital Versatile Disc. Digitaler optischer Festspeicher in Form einer mit Aluminium beschichteten, runden Scheibe aus Kunststoff mit einem Durchmesser von 12 cm und einer Dicke von 1,2 mm; wird als Film-, Musik- und Datenspeicher verwendet. Die DVD-Video speichert in Verbindung mit bestimmten Datenkompressionsverfahren (MPEG-2) z. B. Spielfilme in brillanter Qualität mit Dolby-Surround-Sound und in bis zu acht verschiedenen Sprachversionen. Die DVD-ROM ist als Nachfolger der CD-ROM Datenspeicher für den Einsatz im Computer. Außerdem soll die DVD-Audio als Speicher für Musik dienen u. die DVD-R und DVD-RAM vom Nutzer einmal bzw. beliebig oft beschrieben werden können.

 

DTS

Digital Theater System ist ein Raumklangsystem mit außergewöhnlich gutem Klang.

 

Eco Modus

Einige Projektoren können in dem sog. Eco Modus betrieben werden. Dabei wird die Leistungszufuhr herabgesetzt, die Lüfterleistung reduziert und die Helligkeit der Lampe verändert.

 

Elektronische Bildumkehrung

In der Daten-Video-Projektion kann das Bild elektronisch seitenrichtig eingestellt werden. Z.B. bei Rückprojektion und Projektion von der Decke.

 

Elektronische Keystone-Korrektur

Projiziert das Präsentationsgerät schräg nach oben auf eine Leinwand, so wird das Bild trapezförmig verzerrt. Mit Hilfe der Elektronik moderner Daten-Video-Projektoren kann die Verzeichnung sowohl horizintal als auch vertikal korrigiert werden. Dabei werden Bildpunkte/Pixel komprimiert und das Bild wird geringfügig verkleinert.

 

Elektronisches Skaling

Erkennt ein Daten-Video-Projektor einen Rechner-Modus, der nicht der Original-Auflösung des Projektors entspricht, so rechnet er den Modus um. Ziel ist es in der Regel, eine möglichst bildschirmfüllende Darstellung zu erreichen.Daten-Video-Projektoren für den Business-Bereich bieten oft den Komfort, den Modus so neuzuberechnen, daß die Abbildungsqualität optimal bleibt.

 

Farbtemperatur Kelvin

Die Farbtemperatur gibt den Farbton einer Lichtquelle an. Die Einheit dafür ist Kelvin. Die Farbe des Lichtes beeinflusst das Helligkeitsempfinden. Weisses Licht wirkt heller als gelbes Licht. Was für das menschliche Auge weiß erscheint ist in Wirklichkeit ein Spektrum an Farben. Licht mit hohem Rotanteil wird als warm, Licht mit hohem Blauanteil als kalt empfunden. Die Farbtemperatur von Licht wird in Kelvin (K) angegeben. Je geringer der Rotanteil im Licht ist, desto geringer ist auch die Farbtemperatur und damit der Kelvin-Wert. Bei Licht mit hohem Blauanteil ist die Farbtemperatur entsprechend höher.Tageslicht hat Mittags etwa 6000 Kelvin.

 

FBAS

 Das auch als Composite-Signal bezeichnete FBAS Signal (Abkzg. für Farb-Bild-Austast-Synchronisier-Signal) benötigt zur Übertragung lediglich einen einzelnen Träger, um das Gemisch aus Luminanz und Chrominanz Informationen zu übertragen. Qualitativ schlechter als bei getrennter Übertragung von Helligkeit und Farbe.

 

Freeze

Ein Begriff aus der Daten-Video-Projektion. Auch Standbild-Funktion genannt: Das projizierte Bild kann jederzeit festgehalten werden, um beispielsweise Daten in den Rechner einzugeben, die dem Zuschauer erst zu einem anderen Zeitpunkt gezeigt werden sollen.

 

Gainfaktor

Der Lichtverstärkungsfaktor (Gainfaktor ) Er gibt an um wieviel mal das Bild heller erstrahlt, als bei einer normalen weißen Beschichtung. Allerdings werden bei hohem Gainfaktor die Bilder bei seitlicher Betrachtung dunkler.In Räumen wo regelmäßig projiziert wird und wo stark geraucht wird, muß man damit rechnen, daß die Leinwand nach 2 –3 Jahren stark vergilbt. Ein hoher Gainfaktor verringert sich.

 

Gamma Korrektur

Durch die Gamma-Korrektur läßt sich der Verlauf des Kontrastes variieren, so daß bestimmte Bereiche (helle Farben, dunkle Farben...) einen stärkeren Anteil erhalten. Unberührt davon bleiben der Schwarz- und Weißpunkt, also der maximale Kontrast Begriff zur Kennzeichnung der Gradation, einem Maß für die Wiedergabe von Helligkeits- und Kontraststufen in der Film- und Videotechnik. Bei Daten/Videoprojektoren auf der Basis von Polysilizium muß die Korrektur der Gradation sehr exakt erfolgen, weil der Zusammenhang zwischen Signal und Grauwert nicht linear ist. Je besser die meist digitale Gamma-Korrektur, um so mehr Graustufen sind darstellbar. Bei DLP-Projektoren ist die Gamma-Korrektor problemlos, weil die Helligkeit linear zur Schaltzeit des digital angesteuerten DMD-Chips ist. Deshalb geben DLP-Projektoren Farben farbrichtig wieder. Allerdings fehlt ihnen meist die Farbsättigung

 

Gradation

Abstufung der Helligkeitswerte. Zur exakten Wiedergabe der Helligkeitswerte muß die Kennlinie der Wiedergabeinheit linear sein. Besonders bei Polysilizium-Displays ist das aber nicht der Fall, so daß aufwendige Gamma-Korrekturen notwendig sind. Je genauer die Korrektur, desto mehr Helligkeitswerte sind darstellbar. Bei einigen Projektoren kann man die Gradation als Nutzer beeinflussen. Die Einstellung "Grafik" bewirkt weiche Gradation mit vielen Graustufen, die Einstellung "Text" bewirkt harte Kontraste und bevorzugt dunkle Schrift auf hellem Hintergrund. Der subjektive Eindruck ist dadurch heller, obwohl eine objektive Messung nicht mehr Lichtstrom bringt

 

HDTV

 hochauflösendes Fernsehen; Breiband-Fernsehen, das höhere Auflösungen als heute üblich verwendet und meist das Bildformat 16:9 benutzt.Üblich sind 1025, 1080 oder 1250 Zeilen.

 

Helligkeit

siehe ANSI Lumen

 

HD DVD

Die HD DVD (High Density Digital Versatile Disc) ist neben der Blu-Ray Disc ein Nachfolgeformat der DVD. Die HD-DVD Technologie wurde durch das Advanced Optical Disc-Konsortium (AOD) spezifiziert, dem u.a. NEC, Microsoft, Toshiba, Intel, IBM und Time Warner angehören. Inzwischen haben sich diese Firmen zur HD DVD Promotion Group zusammengeschlossen, um die HD DVD effizienter bekannt zu machen.

Für die HD DVD ist der Kopierschutz Advanced Access Content System (AACS) aus dem Bereich des Digital Rights Management (DRM) vorgesehen.

Die HD DVD ermöglicht die Speicherung wesentlich größerer Datenmengen als die DVD. Der neueste HD DVD-Standard soll eine Speicherkapazität von bis zu 64 GByte ermöglichen. Sehen Sie hierzu auch unsere gesonderten Seiten zu HD-TV und der Xbox 360.

 

HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine neu entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten. HDMI wurde von der Industrie zielgerichtet für den Sektor Home-Entertainment eingeführt. Der Stecker ist bei einem TMDS-Link für bis zu 165 MHz Pixeltackt 19-polig und 21 mm breit. HDMI-Stecker Typ B mit zwei TMDS-Links für bis zu 330 MHz hat 29 Pins. HDMI erweitert den 24-poligen DVI-Stecker, der nur Videosignale überträgt. HDMI kann per HDCP kopiergeschützt werden. Die Schnittstelle liegt seit dem 23. Juni 2006 in der Version 1.3 vor. In der HDMI-Spezifikation ist auch der Kopierschutz HDCP 1.10 (High-bandwidth Digital Content Protection) vorgesehen. Der Kopierschutz ist in praktisch jedem auf dem Markt befindlichen HDMI-fähigen Gerät vorhanden. HDMI ist abwärtskompatibel zu DVI-D (Digital Visual Interface). Inzwischen gibt es mehrere HDMI Standards:

HDMI 1.0: Basis: max. 4,95 GBit/s, 1080p/60 Hz, 24 Bit RGB/36 Bit YUV, acht Audiokanäle unkomprimiert, Dolby Digital und DTS Stand 12/2002

HDMI 1.1: Um die Unterstützung für DVD Audio erweitert Stand 06/2004

HDMI 1.2: Unterstützung für SA-CD, RGB Farbraum für Monitore Stand 08/2005

HDMI 1.3: Bandbreite von bis zu 10,2 GBit/s, 1440p/120Hz, 48 Bit RGB/YUV, xvYCC-Farbraum; Unterstützt wird nun auch TrueHD und DTS-HD-Bitstream, Lip-Sync, Mini Connector Stand 06/2006.

Sehen Sie hierzu auch unsere gesonderten Seiten zu HD-TV Playstation 3.

 

Horizontalfrequenz

Wird in kHz gemessen. Sie gibt an wie oft eine Bildzeile pro Sekunde vom Projektor aufgebaut wird.

 

Interlaced

Damit ist ein Bildaufbau gemeint, bei dem zunächst ein Halbbild (jede zweite Bildzeile) erzeugt wird und anschließend das zweite Halbbild in die Lücken gesetzt wird. Fernsehbilder bauen das Bild zeilenweise auf, wobei erst alle geraden und dann die ungeraden Zeilen geschrieben werden (Zeilensprungverfahren). Gegensatz: De-Interlaced - siehe auch Progressive Scan.

 

Interpolation

Mathematisches Verfahren, um aus Werten bekannter Daten die Werte nicht vorhandener Daten als Zwischenwerte näherungsweise berechnet werden. Das Verfahren spielt eine wichtige Rolle bei der vergößerten oder verkleinerten Wiedergabe von Bildern, insbesondere bei der Anpassung der Auflösung an die Modulgröße bei Datenprojektoren. Vergrößerte Wiedergabe wird Resizing, verkleinerte Darstellung wird Komprimierung genannt.

 

IR

Infrarot, unsichtbares Licht mit großer Wellenlänge. Wird weltweit zur Übertragung von Fernsteuersignalen benutzt.

 

JPEG

Joint Photographic Expert Group: Arbeitsgruppe zur Definition der gleichnamigen Norm für Datenkompression bei Standbildern und bewegten Bildern (Motion-JPEG).

 

Keystone-Effekt

Bei der auf- bzw. abwärts gerichteten Projektion von rechteckigen Bildern entstehen trapezförmige Bildverzerrungen, wenn die Leinwand nicht im rechten Winkel zur Projektionsrichtung steht. Der Effekt wird sehr wirkungsvoll durch Schrägstellen der Leinwand korrigiert. Moderne Daten-Videoprojektoren projizieren meist 8 bis 12 ° aufwärts, um das Bild bei Projektion vom Tisch oberhalb des Tisches darzustellen. Diese Projektoren haben für diesen Winkel eine feste Keystone-Korrektur eingebaut. Einige Projektoren haben eine flexible Keystone-Korrektur oder ein Shift-Objektiv zur Korrektur dieses Effektes.

 

Komponentensignal

Getrennte Übertagung des Videosignals als Luminanz Y und Farbdifferenzsignal U (=R-Y) und V (=B-Y) mit drei getrennten Koaxialkabeln. Da das Verfahren sehr störsicher ist und Wechselwirkungen zwischen S/W und Farbsignal vermieden werden, wird es im Studio, bei HDTV und immer mehr auch im Heimkinobreich verwendet.

 

Komprimierung

Mathematisches Verfahren zur Anpassung hoher Signalauflösungen an die kleinere Auflösung der bildgebenden Elemente eines Projektors. So kann ein Modul mit 800 Punkten pro Zeile (SVGA) die 1024 Punkte eines XGA-Signales nicht punktweise abbilden. Die Zahl der Punkte wird reduziert und die Information durch Interpolation auf die vorhandenen Punkte umgerechnet. Es gibt zwei Verfahren; Linienunterdrückung oder die Resizing Funktion. Das Ergebnis ist entweder Informationsverlust oder Qualitätsverlust.

 

Kontrast

Verhältnis der Helligkeit von maximal dunklen und hellen Bildteilen, die gleichzeitig dargestellt werden können. Je höher das Verhältnis, um so brillanter ist das Bild.

 

LCD

Abkürzung für Liquid Cristal Display, in deutscher Sprache Flüssigkristallanzeige.Das Herzstück vieler Daten-Video-Projektoren ist ein LCD. Mit einfachen Worten beschrieben, ist es ein System aus dünnen Glasplatten, zwischen denen sich eine Schicht flüssiger Kristalle befindet. Mit Hilfe elektrischer Leitungen können alle Punkte dieser Schicht einzeln angesteuert werden. Die Präzision der Ansteuerung entscheidet ganz wesentlich über die Qualität des projizierten Bildes.

 

Lens-Shift

Variable mechanische Höhen- oder Seitenverstellung des Objektivs bzw. des Projektionsbildes. Vorteil: kein Keystone Effekt = keine Trapezverzerrung.

 

Luminance, Luminanz

Leuchtdichte, Helligkeit: nicht-farbiger (monochromer) Anteil des Videosignals.

 

Lumen

Es handelt sich um die gängige Maßeinheit für Bildhelligkeit. Sie wird nach den Regeln der ANSI-Standards festgestellt. Auch: Lichtstrom, in der Zeiteinheit von einer Lichtquelle abgestrahlte Lichtmenge; Maßeinheit Lumen

 

Magnify

Ein Begriff für eine Funktion in der Daten-Video-Projektion. Mittels Fernbedienung oder externer Steuereinheit lassen sich gezielt Bildausschnitte vergrößern

 

Mikrolinsen / MLA

Eine deutsche Bezeichnung für den Begriff Micro Lens Array. Um die Lichtausbeute in der Daten-Video-Projektion zu erhöhen, sind einige Hersteller dazu übergegangen, die LCDs mit einem System aus Mikrolinsen zu bestücken.

 

Motor - Zoom

Einstellung der Bilschärfe und Bilddiagonale mit einer Fernbedienung.

 

Multinorm

Kompatibilität für mehrere Video-Standards: PAL, SECAM, NTSC

 

NTSC

Abkürzung für National Television Standards Committee. Es ist ein in den USA und in asiatischen Ländern gängiger Video-Standard mit 525 Zeilen

 

Nutzlichtstrom

siehe ANSI Lumen

 

OSD

On-Screen-Display. Auch Menüführung genannt. Über eine Menüfenster (welches auf der Leinwand sichtbar ist) können die Bildparameter eines Daten-Video-Projektors eingestellt werden.

 

PAL

Abkürzung für Phase Alternate Line. Es ist ein analoger Video-Standard mit 625 Zeilen, der vor allem in Europa genutzt wird.

 

PALplus

Zu PAL abwärtskompatible Fernsehnorm im 16:9 Format. Kann auf normalen PAL-Geräten mit schwarzen Balken oben und unten im richtigen Seitenverhältnis dargestellt und aufgezeichnet werden.

 

PCMCIA

Abkürzung für Personal Computer Memory Card Interface Adapter, einer PC-Speicherkarten-Schnittstelle.

 

PIP

Picture In Picture. Diese Funktion ermöglicht im vollen Bild ein kleineres zu integrieren. Diese Funktion wird entweder durch einen zweiten Tuner oder durch eine andere externe Quelle (Video, Kamera) ermöglicht.

 

Pixel

Der Bildpunkt  ist das kleinste quadratische Anzeigeelement eines Bildes, dem eine unabhängige Farbe zugeordnet werden kann.

 

Progressives Video / Progressive Scan

Technik, die eine eigene Art des Bildscanning benutzt, um eine bessere Videoqualität zu erreichen. Fernsehbilder bauen das Bild zeilenweise auf, wobei erst alle geraden und dann die ungeraden Zeilen geschrieben werden (Zeilensprungverfahren). Bei Progressive Scan werden die Zeilen in einer Folge übertragen. Dadurch wird vor allem das Zeilenflimmern verhindert.

 

Resizing

Eine Funktion aus der Daten-Video-Projektion. Der Projektor rechnet selbsttätig Auflösungen angeschlossener Signalquellen um, die nicht der Original-Auflösung des Projektors entsprechen. Ziel ist es, eine möglichst bildschirmfüllende Darstellung zu erreichen, bei voller Abbildungsqualität.

 

RGB

Rot – Grün – Blau Signal bei Video- oder Computerbildern.Kurzform für additive Farbmischung. Videoprojektoren nutzen das RGB-Farbmodell und setzen alle Farben aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammen.

 

Rückprojektion

Projektionsgerät und Bildwand sind in einer Box integriert. Rückprojektion gestattet eine sehr raumsparende Unterbringung eines Projektors. Der Projektor bildet das Bild von hinten auf einer lichtdurchlässigen Leinwand ab.

 

Röhrenprojektor

Besteht im Prinzip aus drei kleinen S/W-Fernsehern, die ihr Bild über jeweils eine Optik an die Wand werfen. Man sieht nicht direkt auf das Phosphor, das vom Elektronenstrahl zum Leuchten gebracht wird, sondern nur das davon ausgestrahlte Licht, reflektiert von der Leinwand. Weil die 3 Farben erst hier zu Deckung gebracht werden, braucht der Projektor keine Schlitzmaske oder Pixelstruktur, die die Auflösung begrenzt. Auf der Röhrenoberfläche entscheiden nur die Fokussierung des Strahls und die Reinheit des Phosphors über die Abbildungsqualität. Daher kann ein Röhrenprojektor Bild wesentlich schärfer sein als fast alle anders erzeugten Bilder. Nachteil des Röhrenprojektors ist es, daß nach jeder Änderung des Abstandes zwischen Projektor und Leinwand die Deckung der drei Grundfarben neu eingestellt werden muß (Konvergenz). Die Justage ist relativ aufwendig, da auch Verzerrungen ausgeglichen werden müssen. Daher werden solche Projektoren meistens stationär betrieben

 

Scart-Verbindung

21 polige Steckverbindung für Bild- und Tonsignale, üblich im Home- und halbprofessionellen Bereich der Videotechnik. Auch Euro-AV genannt.

 

S-VHS

Videonorm, die eine hohe Videoqualität erreicht. Sie trennt Helligkeits- und Farbsignale

 

SECAM

Fernsehnorm, z. B. in Frankreich

 

Seitenverhältnis

Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe, beträgt bei Video und Datenbildern meist 4:3 (Bilddiagonale :5). Ausnahmen sind alle HDTV-Formate und PAL plus, bei denen Breitwandformat von 16:9 Verwendung findet. SXGA weist ein Verhältnis von 5:4 auf (1280:1024).

 

Shift-Objektiv

Objektiv, das mechanisch aus der optischen Achse eines Projektors heraus bewegt werden kann. Damit kann man in bestimmten Grenzen den Winkel der Aufwärts- (oder Abwärts-) Projektion ohne Keystone-Effekt ändern. Siehe auch Lens-Shift

 

SVGA

Bildschirm-Standard mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln.

 

Synchronisation

In der Videoprojektion wird der Begriff gebraucht, um die Feinjustage des Projektors auf die Datensignale von Rechner und Videoquelle zu beschreiben.

 

Tracking

Tracking ist eine Teil-Funktion des AutoScan bzw. des AutoSync, wie es von Videoprojektoren verwendet wird.Im Bereich des Tracking wird die Breite des projizierten Bildes getunt, um eine möglichst störungsfreie Darstellung zu gewinnen.

 

Umschaltung

Ändert an einem TV-Gerät, Projektor oder Monitor das Verhältnis von Breite zu Höhe. Normalerweise wird die Höhe reduziert, um vom Format 4 : 3 auf 16 : 9 zu kommen. Dies wird notwendig, wenn 16 : 9 Bilder in voller vertikaler Auflösung, also mit 576 Zeilen geliefert werden.

 

UHB / UHP

UHB steht für Ultra High Brightness, UHP für Ultra High Pressure. Es handelt sich um einen modernen Lampentyp, der besonders leistungsstark ist, dabei jedoch wenig Energie verbraucht.

 

Uniformity

Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung einer Bildgebietes. Physikalisch bedingt nimmt die Helligkeit eines projizierten Bildes von der Mitte zu den Seiten hin ab.Unterschiede ab 30% sind durch das Auge wahrnehmbar. Moderne Projektoren haben einen Helligkeitsabfall von unter 15 % zu den Seiten hin, was einer Angabe von 85% Uniformity entspricht.

 

Videobandbreite

Frequenzbereich, innerhalb dessen eine gleichmäßige Verstärkung des Eingangssignals erfolgt. Von der Videobandbreite hängen die Bildqualität, die maximale Bildwiederholfrequenz sowie die Auflösung  ab. Die Videobandbreite wird in MHz angegeben. Für den Computerbereich sollten Sie diese Größe bei der Projektorwahl besonders beachten.Folgende Berechnung kann für die Berechung der notwendigen Bandbreite benutzt werden: Bandbreite = Zeilenzahl x Spaltenzahl x Bilder pro Sekunde x 3/2

 

Vertikalfrequenz

Diese Frequenz wird in Hz gemessen. Sie gibt die Anzahl der Bilder an, die pro Sekunde aufgebaut werden können. Auch Bandbreite genannt. Projektoren haben ihre eigene Vertikalfrequenz.

 

VGA

Abkürzung für Video Graphics Array. Bildschirmstandard mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln im Grafik-Modus.

 

Weißabgleich

Einstellen der Spannungen der Verstärker in den drei Bildwandlern (Rot – Grün – Blau) in ein Verhältnis, um farbstrichfreie Bildwiedergabe zu erzielen.

 

XGA

Abkürzung für eXtended Graphics Array. Bildschirmstandard mit einer Auflösung von maximal 1024 x 768 Pixeln

 

Xenon-Lampe

Spezielle Projektionslampe für große Leistung.

 

Y/Cr/Cb / Y-U-V

Y/Cr/Cb wird auch als "Komponenten-Video", "Farbdifferenz-Signal", "YUV", "Y/R-Y/B-Y", "Pr/Y/Pb" oder "Cr/Y/Cb" bezeichnet. Für im Prinzip das gleiche Signal existieren eine Vielzahl von Abkürzungen. Y/Cr/Cb wird meist über drei Cinchbuchsen (Rot, Grün und Blau) übertragen, wobei nur das Luminaz-(Helligkeits-)Signal (Y) die volle Videobandbreite überträgt. Im Gegensatz zu S-Video mit einem Farbmischsignal ermöglicht YUV eine etwas bessere Farbauflösung. Auf DVD ist das Videosignal ebenfalls als YUV-Signal gespeichert, weshalb für RGB-Signale eine Umwandlung erforderlich wird.

 

Zeilenfrequenz

Anzahl der dargestellten Bildschirmzeilen pro Sekunde.

 

Zoom

Objektiv mit verstellbarer Brennweite. Bei Projektoren können Sie mit einem Zoom-Objektiv ein Bild größer oder kleiner werden lassen, ohne den Projektionsabstand zu verändern. Ein Motor-Zoom verkleinert oder vergrößert auf Knopfdruck, ist jedoch schwieriger zu justieren und macht den Projektor schwerer als ein manuelles Zoom-Objektiv.