Keystone-Effekt (Trapezverzerrung)

Was ist der Keystone-Effekt?

Der Keystone-Effekt (Trapezverzerrung) entsteht, wenn ein Projektor nicht senkrecht vor der Projektionsfläche steht. Das Bild hat dann die Form eines Trapezes — oben breiter als unten oder links breiter als rechts.

Lösungen für den Keystone-Effekt

  • Physische Ausrichtung (beste Lösung): Projektor parallel zur Leinwand positionieren. Kein Qualitätsverlust.
  • Lens Shift (verlustfrei): Mechanische Objektivverschiebung — kein Qualitätsverlust. Immer bevorzugen.
  • Digitale Keystone-Korrektur (mit Qualitätsverlust): Pixel werden interpoliert. Reduziert effektive Auflösung und Schärfe. Nur als letztes Mittel.

Automatische Keystone-Korrektur

Viele Projektoren bieten Auto-Keystone via Neigungssensor. Praktisch für schnelle Aufbauten, aber für Heimkino lieber manuell ausrichten.

Häufige Fragen zum Keystone-Effekt

Schadet die digitale Keystone-Korrektur wirklich?

Bei starker Korrektur (>15–20°) ja — spürbar. Bei kleiner Korrektur (<10°) minimal. Für Heimkino stets Lens Shift bevorzugen.

Mein Projektor hat keinen Lens Shift. Was tun?

Projektorkissen (Tiltable Mount) oder höhenverstellbare Deckenhalterung verwenden, um den Projektor parallel zur Leinwand auszurichten — ohne Keystone.

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