DLP — Digital Light Processing

Was ist DLP?

DLP (Digital Light Processing) von Texas Instruments nutzt den DMD-Chip (Digital Micromirror Device) — Millionen winziger Mikrospiegel, die tausende Male pro Sekunde kippen. Single-Chip-DLP nutzt ein Farbrad zur Farberzeugung; 3-Chip-DLP (Kino, Profis) hat drei separate Chips ohne Farbrad.

Vorteile von DLP

  • Kompakte Bauform — ideal für portable und Mini-Beamer
  • Hohe Bewegungsschärfe (schnelle DMD-Reaktionszeit)
  • Keine Pixel-Degradation — hohe Langzeitstabilität
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in allen Preisklassen

Nachteile von DLP

  • Rainbow Effect (Farbblitze bei schnellen Augenbewegungen) — ca. 10–15 % der Nutzer empfindlich
  • Farbhelligkeit bei W-Segment-Farbrad unter ANSI-Lumen-Angabe

DLP vs. LCD vs. LCoS

DLP: Bewegungsschärfe, kompakt. LCD (3LCD): höhere Farbhelligkeit, kein Rainbow Effect. LCoS (Sony, JVC): höchster Kontrast, teuerste Kategorie.

Häufige Fragen

Nimmt jeder den Rainbow Effect wahr?

Nein. Etwa 2–5 % empfinden ihn als störend. Vor dem Kauf mit schnellen, hellen Szenen testen.

Warum setzen Kinos auf DLP?

3-Chip-DLP (Christie, Barco, NEC): kein Farbrad, kein Rainbow Effect, höchste Zuverlässigkeit, 10.000–50.000 Lumen.

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