Was ist Trapezkorrektur (Keystone-Korrektur)?
Trapezkorrektur (englisch: Keystone Correction) kompensiert die Trapezverzerrung, die entsteht, wenn ein Projektor nicht senkrecht zur Leinwand ausgerichtet ist. Trapezkorrektur verschiebt und skaliert Bildpixel digital, um das Trapez wieder in ein Rechteck zu korrigieren.
Arten der Trapezkorrektur
- Vertikale Keystone: Häufigste Form. Korrekturbereich typisch ±40°. Fast alle Projektoren haben diese Funktion.
- Horizontale Keystone: Korrigiert Verzerrungen bei seitlicher Fehlaufstellung. Nicht bei allen Modellen.
- 4-Punkt-Korrektur: Alle vier Ecken individuell verschiebbar — auch unebene Flächen korrigierbar.
- Auto-Keystone: Neigungssensor erkennt Fehlstellung automatisch. Nützlich bei mobilen Projektoren.
Qualitätsverlust durch Keystone-Korrektur
Digitale Trapezkorrektur reduziert die effektive Auflösung. Beste Alternativen: physische Ausrichtung oder Lens-Shift (verlustfrei). Keystone nur wenn unumgänglich.
Häufige Fragen zur Trapezkorrektur
Wie viel Keystone-Korrektur ist akzeptabel?
Bis ca. 10–15° ist der Qualitätsverlust minimal. Bei 30–40° wird der Schärfeverlust an Bildkanten sichtbar. Für Heimkino-Qualität: Keystone unter 10° anstreben.
Gibt es einen Unterschied zwischen Keystone und Warp?
Warp ist die erweiterte Version: komplexe Verformungen (gewölbte Flächen) können korrigiert werden. Beide Techniken haben Qualitätsverlust durch Pixel-Interpolation.



