Bildwiederholfrequenz

Diese Frequenz wird in Hertz (Hz) gemessen. Sie gibt die Anzahl der Bilder an, die pro Sekunde aufgebaut werden können. Daten-Video-Projektoren haben ihre eigene Bildwiederholfrequenz. Die Angaben in Prospekten beziehen sich daher in der Regel auf die Signalfrequenz des Rechners / der Videoquelle, die der Projektor umwandeln kann. Je höher die Hertz-Zahl desto besser und ruhiger die Bildwiedergabe.

 

Bildwiederholfrequenz ist ein wichtiger Faktor für die Bildqualität. Je höher die Hertz-Zahl, desto besser und ruhiger wird das Bild wiedergegeben - was gerade bei schnellen Szenen oder Actionfilmen entscheidend ist. 

 

In Europa werden Bildwechselfrequenzen von 50 oder 25 Hz, in den USA und  Japan von 59,94 und 29,97 Hz verwendet. Der Ursprung dieser ungewöhnlichen Zahlen liegt in der Frequenz des jeweiligen Wechselstroms. Heute gibt es aber dazu keinerlei technischen Zusammenhang mehr.  Die Bildwechselfrequenz von 24 Hz ist nicht nur aus Zusammenhängen des Kinos bekannt, sondern wird heute auch für den internationalen Programmaustausch verwendet. Durch das 2:3 Pullup-Verfahren kann eine Kopie für die 25 Hz-Welt erstellt werden, die im Gegensatz zu einer Normwandlung die bessere Bildqualität erhält. Die Variante mit 23,98 Hz basiert auf der „krummen“ Bildwechselfrequenz von 59,94 Hz. Auch hier besteht eine Verbindung mit dem 2:3 Pullup-Verfahren. Im übrigen verwendet auch die BluRay diese Frequenz.