Was ist LCoS?
LCoS (Liquid Crystal on Silicon) kombiniert Flüssigkristall-Modulation mit einer reflektierenden Silizium-Backplane. Das Licht wird an der hochreflektierenden Siliziumoberfläche reflektiert — zweimal durch die Flüssigkristall-Schicht, was präzisere Lichtmodulation und den höchsten nativen Kontrast aller gängigen Projektionstechnologien ermöglicht.
LCoS-Varianten: SXRD und D-ILA
- Sony SXRD: Alle Sony VPL-Heimkino-Projektoren (VPL-XW5000, XW7000, GTZ380). Schnelle Umschaltzeiten, hoher Kontrast.
- JVC D-ILA: Alle JVC DLA-Projektoren (NZ7, NZ8, NZ9). Nativer Kontrast bis 100.000:1 (gemessen).
Vorteile und Nachteile
- Vorteile: Höchster nativer Kontrast (5.000:1 bis 50.000:1+), kein Rainbow Effect, kein Screen Door Effect, größter Farbraum
- Nachteile: Teuerste Kategorie (ab 3.500 Euro), große und schwere Geräte, geringere Helligkeit als vergleichbare DLP/3LCD
Häufige Fragen zu LCoS
Was ist der Unterschied zwischen Sony SXRD und JVC D-ILA?
Beide exzellent. JVC gilt historisch für höchsten nativen Kontrast; Sony XW-Serie hat aufgeholt. JVC bietet Frame Adapt HDR, Sony X1 Ultimate Bildprozessor.
Lohnt sich ein LCoS-Projektor für unter 5.000 Euro?
Sony VPL-XW5000 (ca. 3.500–4.000 Euro) bietet exzellente Bildqualität — deutlich besseren Schwarzwert und Kontrast als vergleichbare DLP/3LCD-Modelle.



